13 Horrorfilme mit gruseligen Puppen, die ihr gesehen haben solltet

Puppen

8. Curse of Chucky (2013)

Als ein absenderloses Paket mit einer Good-Guy-Puppe Sarah und ihre Tochter erreicht, denken die beiden zuerst nichts Böses. Allerdings ist das nicht nur irgendeine Puppe, sondern der Serienkiller Chucky und er hat einen Plan.

Chucky ist wieder da! Don Mancini, der Initiator der Chucky-Filmreihe, hat nach den letzten, immer gaglastigeren Chucky-Episoden einen sehr düsteren Film gemacht und es geschafft, dass Chucky wieder Angst und Schrecken verbreitet. Der zur Puppe gewordene Serienkiller geht wieder wesentlich grimmiger und intelligenter ans Werk und tötet auch brutaler. Vorbei sind die Zeiten, in denen Chucky eher der Possenreißer à la Freddy Krueger gewesen ist, die Reihe kehrt hiermit wieder zu ihren ernsteren Ursprüngen zurück und Chucky ist gruselig wie nie zuvor.

7. Magic (1978)

Der schüchterne, einsame Charles „Corky“ Withers (Anthony Hopkins) strebt eine Karriere als Zauberer an, versagt jedoch. Als er ein Jahr später auf die Bühne zurückkehrt, führt er eine Bauchrednerpuppe namens Fats bei sich. Die Mischung aus Zaubertricks und fieser Puppe kommt beim Publikum derart gut an, dass Corky groß Karriere macht. Da verschafft ihm sein Manager (Burgess Meredith, Landhaus der toten Seelen) einen äußerst lukrativen TV-Vertrag. Bevor Corky den Vertrag erfüllt, flieht er in seine alte Heimat aufs Land, weil er sich keiner psychologischen Untersuchung aussetzen kann. Dort trifft er auf seine Highschool-Liebe Peggy Ann, die nun mit seinem alten Freund Duke zusammen ist, was sowohl Corky als auch Fats mit tiefer Eifersucht erfüllt. Da taucht unvermittelt Corkys Manager auf, der bemerkt, dass sich Corky permanent von seiner Puppe kontrollieren lässt. Er besteht darauf, dass Corky seine Puppe beiseitelegt. Doch damit entfesselt er den Zorn des ungleichen Gespanns und die Dinge geraten außer Kontrolle…

Basierend auf seinem Roman schrieb William Goldman (Die Braut des Prinzen, Misery) das Drehbuch. Regie führte Oscar-Preisträger Richard Attenborough (Gandhi, Jurassic Park). Der Film ist gekonnt inszeniert, psychologisch vertieft und sehr gut gespielt. Hopkins wurde für den Golden Globe und den BAFTA nominiert. Selten war eine Beziehung zwischen einem Bauchredner und seiner Puppe so tief verwurzelt und so schicksalhaft wie zwischen Corky und Fats. Corky ist zwar verstört, aber eigentlich harmlos, legt sein Schicksal jedoch komplett in die Hände von Fats, seiner Puppe, die niemals den Mund hält. Fats ist die Personifizierung von allem, was in Corky gärt – „er“ ist dreist, skrupellos und manipulativ. Dabei treibt „er“ Corky immer weiter in den Wahnsinn und schließlich sogar zum Mord.

6. Trilogy of Terror (1975)

Amelia hat als Geschenk für ihren Freund eine afrikanische Zuni-Jäger-Fetisch-Puppe samt Speer erstanden. Mit der Puppe kommt eine Schriftrolle, die besagt, dass in der Puppe der Geist eines Jägers gefangen sei, „He, Who Kills“ (Er, der tötet). Die Schrift warnt davor, die Kette, die den Puppenhals ziert, abzunehmen, andernfalls werde der Geist des Jägers befreit. Amelia findet die Puppe scheußlich – doch, was tut man nicht alles für den Freund. Sie stellt sie auf dem Wohnzimmertisch ab und verlässt den Raum. Als sie zurückkehrt, liegt die Kette auf dem Tisch und die Puppe ist verschwunden. Doch nicht für lange, denn Zuni ist gerade zum Leben erwacht – und die Jagd beginnt …

Unter der routinierten Regie von Dan Curtis (Landhaus der toten Seelen) entstand 1975 fürs amerikanische TV der dreiteilige Episoden-Horrorfilm Trilogy of Terror. In der Hauptrolle war in jedem Segment Karen Black (Familiengrab) zu sehen, so auch als bedauernswerte Amelia. Geschrieben von Richard Matheson (Der Omega-Mann) ist die Episode pures 1970er Terror-Kino.

Zuni ist hässlich und fies, wieselflink und nicht totzukriegen. Ganz erfüllt von dem bösen Geist, welcher der Puppe innewohnt, ist sein ganzer Lebensinhalt die Jagd und das Töten. Darin ist er ein Meister. Er besitzt den Killerinstinkt, ist erfüllt von innerer Raserei und einmal aus dem Bann gelöst, der ihn hält, ist er eine unbezwingbare Naturgewalt.

5. May (2002)

May hatte es schwer in ihrer Kindheit. Nicht nur tat sie sich in sozialen Interaktionen schwer, sie schielte dazu auch noch und musste eine Augenklappe tragen. Dadurch wurde sie von den anderen Kindern oft ausgegrenzt. Als Trost schenkte Mays Mutter ihr zum Geburtstag eine selbstgemachte Puppe: „Wenn du keinen Freund findest, mach dir einen.“ Als wäre die Puppe mit ihren großen traurigen Augen, dem spitzen Mund, den spinnenartigen Gliedmaßen und der leicht gebeugten Haltung nicht schon gruselig genug, kommt sie in einer Glasbox, aus welcher sie nicht entnommen werden darf.

So steht Mays beste Freundin in ihrer Glasvitrine und darf starr und furchteinflößend vor sich hinstarren – und hin und wieder Dinge in Mays Ohr flüstern…

4. Dolls  (1987)

In einer stürmischen Nacht suchen eine Familie und weitere Personen Unterschlupf in einem dem abgelegenen Haus eines älteren Ehepaars. Diese sind Spielzeugmacher und die Nacht hält für die Gäste noch einige Überraschungen bereit, denn die Puppen im Haus besitzen ein Eigenleben.

Wer sich immer vor den unheimlichen, alten Puppen in Omas Stube gegruselt hat, wird mit Dolls das wahre Grauen erleben. Die anthropomorphe Gestalt der Puppen bietet schon genug Anlass, sich vor ihnen zu fürchten. Doch ihre Mimik kann sich zu grotesken Zügen verformen, ihr Kichern verrät böse Absichten und nicht zuletzt die spitzen Zähne zeigen, dass die Puppen nur oberflächlich dem menschlichen Antlitz nachempfunden sind. Wer Angst vor Puppen verspürt, sollte um diesen Film einen weiten Bogen machen oder sich seinen Ängsten stellen. Wer Mut beweist, wird mit einem wunderbaren Film mit einer tollen Botschaft belohnt.

DarkForest

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