13 Tierhorrorfilme, die ihr gesehen haben solltet

Tierhorrorfilme

8. Cujo (1983)

Cujo gehört definitiv zu den besseren Vertretern des Tierhorrors, was hauptsächlich an dem liebenswürdigen Bernhardiner liegt. Dass er unter den King-Verfilmungen trotzdem oft ein bisschen untergeht, liegt wohl an der äußerst langatmigen ersten Hälfte, die es erst einmal zu überstehen gilt. Danach wird man allerdings mit einem tollen Finale belohnt, das diese Verfilmung wirklich sehenswert macht.

7. Arachnophobia (1990)

Frank Marshalls Film Arachnophobia macht auch 28 Jahre nach seinem Entstehen noch genau so viel Spaß wie am ersten Tag! Das mag daran liegen, dass der Film für die damalige Zeit schon ein ordentliches Tempo vorlegte, die Spinnen bis auf wenige Ausnahmen echt (!) und manche Aufnahmen mit ihnen schlichtweg verblüffend sind und der gesamte Cast (unter anderem Jeff Daniels, der großartige John Goodman und Julian Sands) spürbar Freude daran hatte, bei diesem Film mitzuwirken. Das Marshall und Steven Spielberg durch ihre Produktionsfirma eine untrennbare Einheit sind, merkt man ganz deutlich und der teilweise schon heftige Sarkasmus dürfte selbst Spinnenphobiker gefallen, auch wenn es manchmal ganz ganz arg kribbelt und krabbelt.

6. The Shallows (2016)

Endlich wieder ein ernsthafter Survival-Horror neben den unzähligen strunzdummen, wenn auch wohl kalkulierten, Hai-Trash-Katastrophen. Ich hätte es ja kaum mehr für möglich gehalten und dann kommt der Spanier Jaume Collet-Serra um die Ecke und haut uns ein schnörkelloses, ironiefreies Brett vor die Füße.

Collet-Serra ist mit The Shallows ein wunderbar unterhaltsamer Hai-Horror gelungen, der mit einer grandiosen Performance seiner Hauptdarstellerin aufwarten kann. Auf jeden Fall sehenswert – allein schon wegen der Möwe, dem coolsten Sidekick aller Zeiten.

5. Tarantula (1955)

Bevor Jack Arnold uns den immer weiter schrumpfenden Mann präsentierte, wurde es erst mal groß, und zwar sehr groß, denn Tarantula handelt von einer Tarantel, die wegen Tierversuchen wächst… und wächst und wächst. Der Film hat eine wachsende, bedrohliche Atmosphäre und baut eine enorme Spannung auf, denn meistens sieht man die Spinne nur kurz oder man hört nur ein bedrohliches Sirren. Die Tricktechnik, wie bei vielen von Arnolds Filmen, ist für die Entstehungszeit des Filmes wirklich sehr gut, interessanterweise sucht man hier aber große Stars vergeblich, denn der Regisseur setzte hier eher auf Nebendarsteller, allerdings durfte Clint Eastwood hier in einer kleinen Rolle als Jetpilot seinen ersten Filmauftritt absolvieren.

4. Rogue (2007)

Greg McLean, der mit Wolf Creek bereits große Erfolge feiern durfte, liefert uns mit Rogue – Im falschen Revier einen Krokodilschocker ab, der es anstandslos mit seinen Konkurrenten, in Form von Lake Placid und Co., aufnehmen kann. Fantastische Landschaftsaufnahmen der australischen Sümpfe, ein herrlich schauriges Monsterkrokodil und durchweg überzeugende Schauspielkünste liefern im Gesamtpaket einen mehr als gelungenen Animal-Horror-Streifen ab, der für eine ordentliche Spannung zu sorgen weiß.

...und was meinst du?