Inside (2016) – Horror-Games angespielt

Inside

„Inside“ ist ein Rätsel-Jump-’n‘-Run-Spiel mit düster-dreckiger Atmosphäre und einer überaus kryptischen Geschichte, die euch in seinen Bann ziehen wird. Wir haben „Inside“ für euch angespielt.

Originaltitel:
Entwickler:
Genre:
Spieleranzahl:
Plattformen:
Release:

Inside
Playdead
Jump ’n‘ Run
Singleplayer
Windows, Xbox One, PS 4, Nintendo Switch, iOS
29. Juni 2016

Inhalt

Das Spiel beginnt damit, dass euer alter Ego, ein kleiner Junge, aus seinem Versteck gekrochen kommt – und von nun an heißt es in einer dystopischen Welt zu überleben, in der nicht nur eine ominöse Organisation nach eurem Leben trachtet.
Allgemein präsentiert sich die Story von „Inside“ äußerst kryptisch und lädt die Spieler_innen ein, sich selbst einen Reim draus zu machen.

Kritik

„Inside“ ist seinem Vorgänger „Limbo“, beide entwickelt vom dänischen Independent-Studio Playdead, in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Auch dieses Mal gilt es wieder, sich im Jump-‚n‘-Run-Modus durch eine düstere Welt zu manövrieren und auf dem Weg allerlei Rätsel zu lösen. Fans von „Limbo“ werden sich also sehr schnell zu Recht finden, denn die Steuerung bleibt identisch – diese ist allerdings so einfach und intuitiv, dass auch alle anderen sofort loslegen können.

Optisch springt einem als erstes ins Auge, dass das kontrastreiche Schwarzweiß-Bild einer entsättigten Landschaft weicht. Sah „Limbo“ noch nach Hochglanz-Comic-Abenteuer aus, wirkt die Welt von „Inside“ wesentlich heruntergekommener und dreckiger, was sich auch direkt auf die Atmosphäre auswirkt. Denn diese ist bei weitem gruseliger als noch beim Vorgänger und zusammen mit ein paar skurrilen Ideen, insbesondere die Gegner betreffend, schraubt „Inside“ den Horror-Faktor auf jeden Fall mächtig in die Höhe. Einen großen Anteil daran hat auch das intensive Sounddesign. Es raschelt, knarzt und dröhnt, dass es nur so eine Freude ist.

Auch in Sachen Spieltiefe kann „Inside“ noch einmal stark zulegen und bietet nicht nur mannigfaltige Settings, sondern sorgt vor allem mit weitaus abwechslungsreicheren, innovativeren Aufgaben dafür, dass keine Langeweile aufkommt – vor allem im Finale haben sich die Entwickler noch einmal selbst übertroffen. Der nicht veränderbare Schwierigkeitsgrad bleibt dabei durchgängig moderat und sollte für gut drei Stunden düsteren Spielspaß sorgen.

Wer mit „Limbo“ schon seine Freude hatte, sollte auf jeden Fall auch zu „Inside“ greifen, aber auch alle anderen Freunde von finsteren Puzzle-Jump-‚n‘-Runs können hier bedenkenlos zugreifen.

 

Horror-Wertung

Rating: 3 von 5

Gesamteindruck

Rating: 5 von 5

Bildquelle: Inside © Playdead

Florian Halbeisen
Letzte Artikel von Florian Halbeisen (Alle anzeigen)

...und was meinst du?