13 Horrorfilm-Sequels, die ihr gesehen haben solltet

Sequels

3. Aliens – Die Rückkehr (1986)

Sieben Jahre nach dem bombastischen Erfolg von Ridley Scotts Sci-Fi-Horrorfilm Alien wagte man sich erneut ins Weltall – dieses Mal unter der Regie von James Cameron, der mit Terminator für Aufsehen erregte. Cameron wiederholte jedoch nicht die gleiche Formel des Vorgängers, sondern drückte dem Sequel seinen ganz eigenen Stempel auf. Das Resultat: Aliens ist größer, lauter, besitzt weitaus mehr Action, mehr Charaktere, markantere Sprüche und mehr Aliens als sein Vorgänger. Während Alien ein Spukhausfilm im Weltall ist, ist Camerons Film ein Kriegsfilm im All inklusive Spacemarines, Feuergefechte und ganz viel Testosteron.

Cameron schaffte es mit Leichtigkeit, seinen Film aus den großen Fußstapfen seines Vorgängers zu heben und nicht bloß eine uninspirierte Fortsetzung zu drehen. Ganz gleich ob man Scott oder Cameron den Vortritt gibt, eines sei auf jeden Fall gewiss: Aliens ist definitiv eines der besten Sequels aller Zeiten. [Jörg]

2. Nightmare III – Freddy Krueger lebt (1987)

Nachdem Wes Craven mit seinem Film A Nightmare On Elm Street die Kult-Figur Freddy Krueger geschaffen hatte und Teil 2 eine einigermaßen große Enttäuschung war, wollte man den verbrannten Kindermörder etwas aufpeppen, da man immer noch Potential in der Figur sah.

Craven als Drehbuchautor und Regisseur Chuck Russell (The Blob) entwickelten eine düstere und humorige Geschichte, legten dabei Krueger kessere Sprüche in den Mund, scharten eine Reihe von begabten Jungschauspielern als potentielle Opfer um ihn und würzten das Ganze mit einem trendigen Hardrock-Sound. Man wischte Teil 2 quasi vom Tablett, so dass die Kontinuität der Geschichte nicht mehr stimmte (laut Teil 2 hat Nancys Mutter Selbstmord begangen, in Teil 3 wird aber gesagt, sie sei im Schlaf gestorben). Die Spezialeffekte sind immer noch wunderbar anzusehen und besonders schön ist es, dass Nancy noch einmal auftreten und ihre Geschichte zu Ende gebracht wird.

Das war der Beginn von Freddy Kruegers Eintritt in die Popkultur, dem noch einige Sequels folgen sollten sowie eine kurzlebige Fernsehserie und natürlich Merchandise, Merchandise, Merchandise. [Andreas]

1. Hellbound: Hellraiser II (1988)

Hellbound – Hellraiser 2 knüpft direkt am Ende von Teil 1 an: Kirsty ist im Krankenhaus gelandet, zufälligerweise interessiert sich der leitende Psychiater sehr für die verhängnisvolle Puzzlebox. Er öffnet den Zugang zur Hölle und Kirsty folgt den verschlungenen Pfaden, um ihren Vater zu finden.

Tony Randalls Sequel steigert den Wahnsinn und die Perversität vom ersten Teil erheblich. Mit der klugen Geschichte um das immer wiederkehrende Puzzlemotiv und um Begehren und Zerstörung führt Clive Barker seine Geschichte um die Zenobiten konsequent und hervorragend weiter.

Wieder hat Christopher Young einen majestätischen Soundtrack geschaffen, der den aus dem ersten Teil weiterführt. Die zur damaligen Zeit recht drastischen Spezialeffekte brachten dem Film auch prompt eine jahrelange Indizierung hierzulande ein, so dass Fans auf meistens grottig zusammengestückelte Bootlegs zurückgriffen.

Hellbound – Hellraiser 2 ist das einzige gleichwertige Sequel der Filmreihe, manche sagen auch, Teil 2 wäre sogar besser. Auch wenn Hellraiser III noch recht unterhaltsam ist, er nimmt, weil man aus Ober-Zenobiten Pinhead eine Art Freddy Krueger machen wollte, der Figur einiges an Würde. [Andreas]


Das war es auch schon von uns. Seid ihr zufrieden mit der Liste? Was muss raus und wie würde eure Liste aussehen?

DarkForest

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