13 Vampir-Horrorfilme, die ihr gesehen haben solltet

Vampire

Vampire gehören zu den ältesten Schattenwesen in der Geschichte der Menschheit. Sagen und Mythen über blutsaugende Gestalten der Nacht gibt es auf dem ganzen Globus. So fanden sie auch recht früh Eingang in Literatur und Film. Wir nennen euch 13 Vampirhorrorfilme, die ihr gesehen haben solltet.


13. The Lost Boys (1987)

The Lost Boys von Joel Schumacher verbindet den Vampirmythos mit jugendlichen Biker-Gangs. Mit ihrem Anführer David (Kiefer Sutherland) terrorisieren diese „Lost Boys“ das kleine Küstenstädchen Santa Clara. Ungünstig für Familie Emerson (u.a. Corey Haim), dass es sie gerade hierher verschlägt.

Der Film ist mit seinem Synthiescore, den Frisuren, der Mode und selbst der Besetzung ein wahres Kind der 80er. Zusammen mit Kiefer Sutherland (Stand By Me), Corey Haim (Der Werwolf von Tarker Mills) und Corey Feldman (Die Goonies, Gremlins) dürfen wir auf coolen Motorrädern durch eine rasant inszenierte Story brettern, die sich nie zu 100% ernst nimmt. Eine Perle des 80er-Horrorkinos und ein Vampirfilm, den man gesehen haben sollte.

12. Cronos (1993)

Der Antiquitätenhändler Jesus Gris bekommt durch Zufall einen Apparat, der ihm ewiges Leben verleihen kann: Die Cronos-Maschine. Als er herausfindet, wie man sie benutzt und im Selbstversuch ausprobiert, erfährt er zwar eine Verjüngung, doch hat damit ebenfalls einen unbändigen Durst nach Blut. Außerdem ist er nicht der Einzige, der die Maschine für sich nutzen will.

Del Toros erster Langfilm zeigt mir bereits anhand einiger toller Szenen und Bilder, was hier für ein Visionär am Werke ist. Das Design des gesamten Films, der 1937 spielt, ist absolut gelungen. Leider kann man das von den Figuren nicht ganz sagen, eine oberflächliche Charakterzeichnung muss man Guillermo del Toro schon vorwerfen. Allerdings auch eine interessante und originelle Variation des Vampirmotivs im Blutsaugereinerlei. Insgesamt also ein innovatives kleines Erstlingswerk eines späteren Kultregisseurs.

11. Tanz der Vampire (1967)

Der von Roman Polanski gedrehte Tanz der Vampire erzählt die Geschichte von zwei etwas glücklosen Vampirjägern irgendwann im 19. Jahrhundert. Der Film bietet nicht nur eine tolle Ausstattung, sondern auch einen breiten, fast slapstickartigen Humor. Polanski übernahm nicht nur die Regie, sondern spielte auch eine Hauptrolle, nämlich die des hoffnungslos tollpatschigen Alfreds. Seine spätere Frau Sharon Tate spielt Sarah, das auserwählte Opfer des Grafen von Krolock. Der Filmstoff wurde später noch in einem gleichnamigen Musical verarbeitet, dessen Musik Jim Steinman (Haus- und Hofproduzent von Meat Loaf) beisteuerte.

10. Durst (2009)

Mit Durst hat Koreas Wunderkind Park Chan-wook einen äußerst frischen und innovativen Vampir-Streifen veröffentlicht.

Ein Priester stirbt durch ein medizinisches Experiment, erwacht wieder als Vampir und lebt inkognito als Blutsauger und schadet dabei keinem Menschen.
Später verliebt er sich in eine Frau, doch nach einem Mord und dem Wunsch der Frau, sie auch zum Vampir zu verwandeln, eskaliert langsam die Lage der zwei sich Liebenden.

Dass es heutzutage weit mehr gibt, als die klassische Vampirstory „Gut vs. Böse“ sieht man an diesem Film. Park Chan-wooks Werk behandelt hauptsächlich den Leidensweg der „Bestie“ in seiner einsamen und als Vampir unwirklichen Umgebung und verbindet es kunstvoll mit seiner typischen und präzisen Inszenierung.
Auch Genrekonventionen scheinen ihn wenig zu stören und so kreiert er seinen eigenen Blutsauger, der sehr einem normalen Menschen ähnelt und auch Priester mit sämtlicher Ausstattung sein kann.

Die Atmosphäre und das Farbenspiel sind sehr düster gestaltet und perfekt ausgearbeitet. Von den düsteren Sexszenen bis hin zur Set-Ausstattung ist alles weit weg von fröhlichen Einflüssen. Dass es sich dabei, um eine US-amerikanische Koproduktion handelt, merkt man selten; der Film ist typisch asiatisch gehalten.

Ein etwas anderer Vampirfilm für Leute die Filme mit Anspruch & Tiefgang lieben.

9. John Carpenters Vampire (1998)

Jack Crow ist der gefürchtete Anführer einer Gruppe professioneller Vampirjäger. Stetig auf der Suche nach neuen Nestern und deren Meistern stoßen sie, mitten in der Pampa, auf ein abgelegenes, leerstehendes Haus. Nachdem sie das Nest ausgerottet hatten, fehlt vom Meister jedoch jede Spur. Dieser lässt aber nicht lange auf sich warten und überrascht Jack und seine Gefährten in einem Motel. Nachdem nur Jack und sein Partner Montoya dem mächtigen Valek entfliehen konnten, nehmen sie Rache und begeben sich in die Schlacht.

Mit Vampire kreierte John Carpenter einen Horror-Western-Genremix, der vor allem aufgrund seiner Coolness für eine geballte Ladung Unterhaltung sorgt. Ein aufgedrehter James Woods und ein coole Sprüche klopfender Daniel Baldwin begeben sich in eine blutige Schlacht gegen den Vampir-Meister Valek. Schaurig inszeniert, wahnsinnig atmosphärisch und mit einem überragend stimmigen Soundtrack ausgestattet, erschuf Carpenter einen höllisch guten Vampirfilm, der die Genregrenzen gekonnt ineinander verschwimmen lässt und mit ausgiebigen, schön-schaurigen Splatter-Szenen um sich keult.

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