13 Alien-Horrorfilme, die ihr gesehen haben solltet

Aliens

3. Die Dämonischen (1956)

Die Dämonischen oder Invasion of the Body Snatchers ist einer der Klassiker des 50er-Sci-Fi-Paranoia-Kinos und wurde bis dato sage und schreibe drei Mal (!) neu verfilmt. Unter anderem eben auch 1978 als Die Körperfresser kommen mit Donald Sutherland.

Der Film selbst basiert auf dem Roman „Die Körperfresser kommen“ von Jack Finney von 1954 und handelt, wer hätte es geahnt, von der schleichenden Unterwanderung eines kalifornischen Örtchens durch Aliens. Zum einen müssen wir miterleben, wie sich einige Bewohner immer seltsamer und distanzierter verhalten und zum anderen scheint ein Teil plötzlich am Capgras-Syndrom zu leiden, bei dem die Betroffenen glauben nahe Angehörige seien durch Doppelgänger ausgetauscht worden. So bricht in dem kleinen Städtchen immer mehr Paranoia aus.

Genau diese Atmosphäre der Paranoia ist es auch, die Die Dämonischen nach über 60 Jahren noch so sehenswert macht. Ohne große Effekte schafft es Don Siegel uns mit seiner Paranoia anzustecken. Wie es keiner seiner Nachfolger wieder schaffte, werden wir mitten hineingestoßen und dürfen hinter jedem Menschen ein Alien vermuten. Siegels Klassiker glänzt daher in erster Linie mit dem eindringlichen Abbild einer Gesellschaft der das Urvertrauen vollkommen abhanden gekommen ist und Argwohn und Misstrauen das gesellschaftliche Klima vergiften. Ein Klassiker, den man mal gesehen haben sollte.

2. Das Ding aus einer anderen Welt (1982)

Die Geschichte des Alienorganismus, der US-amerikanische Wissenschaftler in einer arktischen Forschungsstation angreift und einen nach den anderen körperlich infiltriert ist einer der bekanntesten Splatterfilm aller Zeiten.

Selbst heute noch ist The Thing, der vor 36 Jahren gedreht wurde, einer der Filme, der genau so ins heutige Kino kommen könnte. Denn er hat sich taufrisch gehalten und steckt viele der heutigen Horrorfilme locker in die Tasche. Schauspieler, Soundtrack und Splattereffekte sind erstklassig und kaum ein Film bringt Angst und Paranoia so gut rüber. Pflicht!

1. Alien (1979)

Mit Alien schuf Regisseur Ridley Scott einen Film, den es bisher in solch einer Ausprägung noch nie gab: waren Filme mit SciFi-Bezug in der Regel quietschbunt und mit möglichst futuristischem Design ausgestattet, regiert bei Alien Dreck, Düsternis und Schlichtheit – statt auf einem Raumschiff könnte der Film auch auf einem Ozeandampfer spielen. Auch etablierte Scott den ersten weiblichen Helden einer solchen Geschichte, Ellen Ripley, und schuf mit ihr direkt eine Ikone.

Die Geschichte an sich ist recht simpel: Ein außerirdisches Wesen Gerät an Bord und dezimiert die Mannschaft nach und nach. Aber die Geschichte ist erstklassig erzählt, das außerirdische Wesen sieht man so gut wie gar nicht, es schlägt immer aus dem Schatten heraus zu und man spürt förmlich die Kälte des Weltalls und die Enge der Nostromo – was auch daran liegt, dass extra enge Bauten für die Drehaufnahmen verwendet wurden, dieses Prinzip machte sich auch Wolfgang Petersen in Das Boot zu Nutze.

Unterstützt wird der Film von einem – mal wieder – traumhaften Score von Jerry Goldsmith. Der Film setzte ein Franchise in Gange, das bis heute anhält, sei es mit Fortsetzungen der Reihe oder Crossovers mit den Predatoren – wie auch immer diese Nachfolger in der Qualität sind, Ridley Scotts Film ist ein unantastbarer Klassiker.


Das war es auch schon von uns. Seid ihr zufrieden mit der Liste? Was muss raus und wie würde eure Liste aussehen?

DarkForest

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