Programm für die Fantasy Filmfest Nights steht fest

Fantasy Filmfest Nights

Aufgrund der Corona-Krise mussten die Fantasy Filmfest Nights verschoben werden. Im Juli ist es nun endlich soweit und in sieben deutschen Städten wird wieder der phantastische Film in all seinen Facetten gefeiert. Dafür steht jetzt auch das Programm fest.

Folgende zehn Filme werden euch am 11. und 12. Juli in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart erwarten. Guns Akimbo, der zuerst schon angekündigt wurde, wird jedoch nicht dabei sein, da dieser schon am 25. Juni regulär in den deutschen Kinos startet.

32 Malasana Street (2020, Spanien)

Bei 32 Malasana Street handelt es sich um einen ziemlich klassischen Haunted-Hause-Grusler aus Spanien. Verantwortlich dafür ist Newcomer Albert Pintó.

Follow Me (2020, USA)

Will Wernick hat sich in Escape Room schon einmal genau dieser Freizeitaktivität angenommen. Das Thema scheint ihn zu faszinieren, weshalb er mit Follow Me noch einmal in die gleiche Kerbe schlägt. Es erwartet euch ein äußerst blutiger Horrorthriller.

Follow Me

Hello World (2019, Japan)

Auch die Welt der Anime darf auf einem FFF natürlich nicht fehlen. Bei den diesjährigen Nights erwartet euch ein Zeitreise-Sci-Fi-Abenteuer von Tomohiko Itô, der schon für einige Episoden der Anime-Serie Death Note, die Regie übernahm.

The Intruder (2020, Argentinien/Mexiko)

Bei diesem südamerikanischen Genre-Beitrag, der schon im Wettbewerb der Berlinale gezeigt wurde, zeigt Regisseurin Natalia Meta (Mord in Buenos Aires) wie die Grenze zwischen Realität und Wahnsinn langsam verschwimmt

The Man Standing Next (2020, Südkorea)

Mit The Man Standing Next erwartet euch ein für das FFF vielleicht recht untypischer Beitrag, denn bei dem koreanischen Streifen handelt es sich um einen Polit-Thriller, der mit Lee Byung-hun (I Saw the Devil) jedoch glänzend besetzt ist.

The Other Lamb (2019, Irland/Belgien/USA)

The Other Lamb von Malgorzata Szumowska dürfte wohl jener Beitrag auf den FFF Nights sein, auf den sich unsere Redaktion am meisten freut. Der Trailer verspricht einen optisch beeindruckenden Arthouse-Sektenhorror mit Raffey Cassidy (The Killing of a Sacred Deer) in der Hauptrolle.

True History of the Kelly Gang (2019, Australien/Frankreich/Großbritannien)

Ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung von der Kelly Gang, umso mehr freu ich mich, mehr darüber zu erfahren. Die Verfilmung von Justin Kurzel (Assassin’s Creed) lockt auf jeden Fall mit einer außergewöhnlichen Herangehensweise und beeindruckende Aufnahmen Australiens.

The Vigil (2019, USA)

Mit The Vigil erwartet euch ein weiterer Haunted-House-Horror, dieses Mal aus der Feder von Keith Thomas, der damit sein Spielfilmdebüt als Drehbuchautor und Regisseur feiert. An seiner Seite steht der erfahrene Kameramann Zach Kuperstein, der schon die einnehmenden Bilder von The Eyes of My Mother einfing.

The Vigil

We Summon the Darkness (2019, USA/Kanada/Großbritannien)

We Summon the Darkness dürfte wohl einer der spaßigsten Filme auf den diesjährigen Nights werden. Mit Johnny Knoxville und einer guten Portion Satanic Panic werden hier dunkle Mächte beschworen.

Yummy (2019, Belgien)

Der einzige, der We Summon the Darkness den Rang ablaufen könnte, ist Yummy. Die belgische Zombie-Splatter-Komödie ertränkt jeglichen guten Geschmack in literweise Blut und verwandelt eine Schönheitsklinik in ein Schlachtfeld.


Die Spielzeiten werden nächste Woche auf der Homepage des Fantasy Filmfests veröffentlicht, wo ihr auch alle weiteren Informationen zu den Nights findet.

Florian Halbeisen

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