Furchterregende Neuigkeiten – Die neuesten Horror-Trailer

Horror-Trailer

Liebe Freizeitmumien und Hobbyzombies,

habt ihr schon den lang ersehnten Trailer zur Neuverfilmung von Stephen Kings Es gesehen? Natürlich habt ihr das und darum werde ich darüber auch kein Wort verlieren. Viel mehr will ich meinen Fokus auf jene potentielle Perlen legen, die zwischen Sequels, Remakes und den groß erwarteten Hits vielleicht untergehen. Vielleicht ist ja für euch etwas dabei.

 

A Dark Song

Den Start macht eine kleine irisch-britische Produktion mit welcher Liam Gavin sein Debüt feiern darf. Die Kritiker feierten bisher auch.

Hoffnung: Der Trailer verspricht ein unheimlich intensives Kammerspiel. Vor allem scheint es frischen Wind in das Okkultismus-Subgenre zu bringen, was dieses sehr gut vertragen kann.

Befürchtung: Eine trauernde Mutter, die mit ihrem toten Kind kommunizieren will, erinnert mich einfach an zu viele schlechte Horrorfilme. Zuletzt den grausamen The Other Side of the Door.

Robin

Die dänisch-schwedische Produktion Robin ist das Überraschungsei in der Runde, denn ich weiß nichts über den Film.

Hoffnung: Ich könnte nicht einmal genau sagen weshalb der Film hier in der Liste ist. Die Bilder haben eine gewisse hypnotisierende Wirkung auf mich, die meine Neugierde geweckt hat. Mehr ist da nicht.

Befürchtung: Meiner Intuition traue ich grundsätzlich nicht, da lande ich dann wieder bei Dingen wie Cherry Tree und das muss wirklich nicht sein.

 

Cage

Cage ist ein besonderer Vertreter in der heutigen Liste, denn der Film von Warren Dudley ist jetzt schon auf Amazon Prime zu sehen, weshalb ihr wohl in naher Zukunft mit einer kleinen Review rechnen dürft.

Hoffnung: Ich finde das Ausgangsszenario äußerst vielversprechend. Der klaustrophobische und ausweglose Käfig entwickelt schon im Trailer einen gewissen Sog, dem ich mich schwer entziehen kann.

Befürchtung: Bei einer Story die sich so stark auf eine Person und eine Location fokussiert, muss die Schauspielerin natürlich das Publikum bei der Hand nehmen können. Ich glaube Lucy-Jane Quinlan bisher noch nie bei der Arbeit bewundert zu haben, daher kann ich nicht abschätzen wie gut das funktionieren wird. Neben der Protagonistin braucht es dann auch noch eine gut durchdachte Dramaturgie. Mal schauen, ob die zwei Gefahrenquellen umschifft werden können.

 

The Void

Die kanadische Produktion The Void von Jeremy Gillespie und Steven Kostanski ist vielleicht der prominenteste Vertreter hier und ich freu mich riesig drauf.

Hoffnung: Diese albtraumhafte Atmosphäre irgendwo zwischen Carpenters The Thing und H.P. Lovecraft könnte meinen Geschmack treffen – und dazu noch fette, handgemachte Spezialeffekte.

Befürchtung: Solange es nicht in Trash-Gefilde abrutscht, habe ich da wirklich wenig Sorgen.

 

Madre

Zu guter Letzt Madre vom Texaner Aaron Burns, der schon einiges an Horrorerfahrung an der Seite von Eli Roth sammeln durfte. Ob dies nun der beste Einfluss ist, sei einmal dahingestellt, aber zumindest ist ihm das Genre nicht fremd.

Hoffnung: Der in Chile auf spanisch gedrehte psychologische Horror-Thriller wirkt sehr geradlinig und schnörkellos, außerdem finde ich die ganze Mutter-Sohn-Thematik äußerst spannend.

Befürchtung: Etwas Angst habe ich bei solchen Psycho-Thrillern nur, dass die Story zu überkonstruiert auf einen hanebüchenen Twist hinarbeitet.


Das war mein erster kleiner Trailer-Post.
Ist was für euch dabei oder alles nur Mist? Was habt ihr für Empfehlungen? Immer nur raus damit, ich freu mich auf Empfehlungen.

Florian Halbeisen

Horrorfilme sind für mich ein Tor zu den unheimlichen, verstaubten Dachböden und finsteren, schmutzigen Kellern der menschlichen Seele. Hier trifft man alles von der Gesellschaft abgeschobene, unerwünschte, geächtete, begrabene: Tod, Schmerz, Angst, Verlust, Gewalt, Fetische, Obsession. Es ist eine Entdeckungsreise auf die "Schutthalde der Zivilisation".
Auf diese Reise würde ich euch gerne mitnehmen.
Florian Halbeisen

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