Gremlins – Kleine Monster (1984) – Review

Gremlins

Der putzige Mogwai Gizmo aus Gremlins gehört zum weihnachtlichen Fixrepertoire – und das vollkommen zu Recht wie wir finden.

Originaltitel:
Land:
Laufzeit:
Regie:
Drehbuch:
Cast:

Gremlins
USA
106 Minuten
Joe Dante
Chris Columbus
Zach Galligan, Phoebe Cates, Hoyt Axton u.a.

Tiere zu Weihnachten zu verschenken ist ein absolutes No-Go in unserer Zeit; in Gremlins passiert aber genau das. Ein Erfinder sucht für seinen Sohn ein Weihnachtsgeschenk und landet in einem Antiquitätenhandel in Chinatown. Dort entdeckt er einen seltsames, kuscheliges, kleines Wesen, das bestückt ist mit großen Ohren und Augen und gerne singt. Ein Mogwai mit dem Namen Gizmo. Gizmo ist eigentlich nicht zu verkaufen, aber da das Geld knapp ist, gibt ihm der Enkel des Händlers Gizmo unter der Hand mit.
Drei Warnungen begleiten den Deal:

  1. nie dem Sonnenlicht aussetzen,
    2. niemals Wasser, auch nicht zum Trinken und
    3. nie nach Mitternacht füttern.

Das Unheil ist voraussehbar, die Konsequenzen aber noch nicht absehbar. Gizmo ist natürlich das beste Weihnachtsgeschenk, welches sich der Teenager Billy (Zach Galligan, Waxwork) wünschen kann. Wer wünscht sich kein musikalisches Kuscheltier, das einen mit Babyaugen ansieht?

Schon bald passiert das Unglück: Gizmo bekommt Wasser ab und vermehrt sich schnell und zahlreich. Und da die Nachkommen nicht so liebenswürdig sind wie Gizmo, folgt bald die dritte Regel, die gebrochen wird. Sie werden nach Mitternacht gefüttert, weil sie den Wecker von Billy manipulieren. Bis auf Gizmo verwandeln sich die kleinen Knuddelwesen in boshafte grüne Monster mit rasiermesserscharfen Zähnen. Nun liegt es an Billy, seine Familie und die Kleinstadt zu retten. Das gelingt nur, wenn er den grünen Monstern den Garaus macht.

Es gibt wohl kaum einen Filmfan auf dieser Welt, der die drei Regeln, die den Mogwai begleiten, nicht kennt. Das ist kein Wunder, denn Joe Dantes festliche Horrorsatire gehört wohl zu den bekanntesten und meist gesehenen Weihnachtsfilmen aller Zeiten.

Dabei hört sich die Story wie die eines x-beliebigen B-Movie-Creature-Features an. Das wäre es ohne die Routine des Regisseurs Joe Dante und das Gespür des Drehbuchautors Chris Columbus vielleicht auch geworden. Die beiden bewiesen ein Händchen für perfektes Timing und kreierten eine zugleich gruselige und irrwitzig-überdrehte Atmosphäre. Hinzu kamen ein erstklassiges Creature Design von Make-Up-Artist und Oscarpreisträger Chris Walas (Die Fliege), sowie Jerry Goldsmiths unverwechselbarer Score.

Ein Gutes hat Gremlins – Kleine Monster zudem noch in Petto. Ohne seine Rolle in diesem Film hätte Corey Feldman, auf Empfehlung von Chris Columbus hin, nie die Rolle des „Mouth“ in Die Goonies ergattert.

Was leicht als simples B-Movie hätte enden können, ist dank der versammelten Qualitäten der Crew zu einem Klassiker der 1980er und einem der beliebtesten Weihnachtsfilme überhaupt geworden. Selten war eine Monster-Invasion zugleich derart spannend, unterhaltsam und humorvoll wie bei Gremlins.

 

Bewertung

SpannungRating: 3 von 5
AtmosphäreRating: 4 von 5
Gewalt Rating: 2 von 5
Ekel Rating: 1 von 5
Story Rating: 3 von 5

Bildquelle: Gremlins © Warner Home Video

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