13 Weihnachts-Horrorfilme, die ihr gesehen haben solltet

Weihnachts-Horrorfilme

3. Better Watch Out (2016)

Die Nachbarschaft ist vermeintlich ruhig und friedlich in ein weihnachtliches Weiß getaucht. Die Babysitterin sitzt mit dem Sprössling allein zu Hause und beide vertreiben sich die Zeit mit Horrorfilmen und Pizza. Da stören plötzlich seltsame Geräusche aus dem Garten und ominöse Anrufe den Frieden. War die Tür zum Garten nicht eben noch verschlossen!?
Auch wenn Better Watch Out wie ein klassischer Home-Invasion-Horror beginnt, solltet ihr euch nicht in Sicherheit wiegen, denn diese Weihnachtsperle hat noch ein paar Überraschungen auf Lager.

Better Watch Out ist es in kurzer Zeit gelungen, zu einem beliebten X-Mas-Horrorfilm zu mausern. Denn selbst, wenn man schon alle Wendungen kennt, die die Geschichte bereithält, macht der Film von Chris Peckover und Zack Kahn immer noch jede Menge Spaß. Noch dazu verbreitet er eine wundervoll-weihnachtliche Stimmung. Bereits der Score ist ein Highlight, von Jesscia Wells‘ „Joy to the World“ bis „Merry Christmas (I Don’t Want to Fight Tonight)“ von den Ramones.
Der größte Pluspunkt der australischen Independent-Produktion ist aber die einheimische Besetzung, bestehend aus Olivia DeJonge (The VisitScare Campaign), Levi Miller (Pan) und Ed Oxenbould (The Visit). Vor allem der 14-jährige Levi Miller ist eine Offenbarung.

Better Watch Out bietet ein durchdachtes und bissiges Drehbuch; mit dem hervorragenden Cast und einer tollen besinnlichen Atmosphäre stellt er beste weihnachtliche Horror-Unterhaltung dar.

2. Gremlins – Kleine Monster (1984)

Was sind die drei wichtigsten Regeln im Horrorgenre zu Weihnachten? Ganz richtig:
1: den Mogwai nie dem Sonnenlicht aussetzen,
2: den Mogwai niemals nass werden lassen,
3: den Mogwai nicht nach Mitternacht füttern.

Es gibt wohl kaum einen Filmfan auf dieser Welt, der diese Regeln nicht kennt. Das ist kein Wunder, denn Joe Dantes festliche Horrorsatire gehört wohl zu den bekanntesten und meist gesehenen Weihnachtsfilmen aller Zeiten. Die Handlung ist denkbar einfach: Ein junger Mann erhält ein wundersames Wesen als Weihnachtsgeschenk und mit ihm die drei Regeln. Doch er missachtet die Regeln und so vervielfältigt sich das kleine Geschöpf vielfach – es gebärt einen Haufen kleiner, bösartiger Monster gebärt, die nun die Heimatstadt heimsuchen.

Das hört sich beinahe wie die Story eines x-beliebigen B-Movie-Creature-Feature an. Das wäre es ohne Regisseur Joe Dantes und Drehbuchautors Chris Columbus Gespür vielleicht auch geworden. Die beiden bewiesen ein Händchen für perfektes Timing und kreierten eine zugleich gruselige und irrwitzig-überdrehte Atmosphäre. Hinzu kamen ein erstklassiges Creature Design von Make-Up-Artist und Oscarpreisträger Chris Walas (Die Fliege), sowie Jerry Goldsmiths unverwechselbarem Score. Dank dieser Qualitäten verfault dieser wundervolle Streifen nicht im Giftschrank, sondern landet jedes Jahr dort, wo er hingehört: auf den Bildschirmen von Fans traditioneller, origineller und einzigartiger Filme. Ein Gutes hat Gremlins – Kleine Monster zudem noch in Petto. Ohne seine Rolle in diesem Film hätte Corey Feldman, auf Empfehlung von Chris Columbus hin, nie die Rolle des „Mouth“ in Die Goonies ergattert.

1. Nightmare Before Christmas (1993)

Das Grusel-Fantasy-Musical Nightmare Before Christmas ist allein deswegen schon der perfekte X-Mas-Horrorfilm, weil er Weihnachten mit Halloween, dem besten Feiertag des Jahres, verknüpft. Im jährlichen Weihnachtsprogramm sollte er folglich nicht fehlen. Der besinnliche Stop-Motion-Grusel basiert auf einer Geschichte von Tim Burton, der auch als Produzent fungierte. Entgegen einer weitläufigen Annahme führte jedoch nicht er Regie, sondern Henry Selick (Coraline). Das Drehbuch stammt von Caroline Thompson, die als Autorin schon bei Edward mit den Scherenhänden eine Story von Tim Burton adaptiert hatte.

Nightmare Before Christmas folgt Jack Skellington, dem König von Halloween Town, als er müde vom jährlichen Halloween-Trott zufällig Chrismas Town entdeckt. Faszinierend vom weihnachtlichen Charme ist er bestrebt, die Traditionen von Christmas Town auch bei sich daheim zu etablieren und selbst die Rolle von Santa Claus zu übernehmen. Das Weihnachtsfest führt jedoch bei den Monstern aus Halloween Town zu einiger Verwirrung und so scheint das Fest auf ein Fiasko zuzusteuern.

Das Stop-Motion-Musical von Henry Selick mauserte sich schnell zum weihnachtlichen Klassiker und Jack Skeleton ist aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Dies geschah auch vollkommen zu Recht. Der Film besticht durch eine Vielzahl verrückter Charaktere, die genauso wie die detailverliebten Kulissen in mühevoller Handarbeit zum Leben erweckt wurden. Dazu kommt der perfekter Score von Burtons Haus- und Hofkomponist Danny Elfman, der auch die Gesangsstimme von Jack übernahm. Besonders viel Spaß macht aber vor allem der mit tiefschwarzem Humor durchzogene Clash des gruseligen Halloweens mit dem bezaubernden Weihnachten.

Nightmare Before Christmas ist ein phantasievoller, detailverliebter, bezaubernder, melancholischer Halloween-Weihnachtsfilm, wie er besser nicht sein könnte.


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Ich habe unzählige Namen und erscheine in vielen Gestalten. Hier kennt man mich als Dark Forest und ich bin euer Gastgeber. Ich führe euch durch die verwickelten Bauten, düsteren Wälder und verfallenen Ruinen. Immer mir nach!
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