9. /slash Filmfestival vom 20. bis 30. September in Wien

slash filmfestival

Ende September gastiert nun schon zum 9. Mal Österreichs größtes Festival des phantastischen Films in Wien und bietet wieder ein dunkelbuntes, vielfältiges Programm.

Schicksalshaft zog ich genau in jenem Jahr nach Wien in dem dort das /slash Filmfestival seine Geburtsstunde feierte. Während ich mich noch kaum in der Stadt zu Recht fand, konnte jedoch ein Plakat für ein Horrorfilmfestival meine Aufmerksamkeit auf sich lenken; und es war der Beginn einer großen Liebe. So kam ich 2010 in den Genuss Tucker & Dale vs. Evil und A Serbian Film auf der großen Leinwand zu sehen.
Neben unzähligen Östereich-Premieren, unter anderem von Lords of Salem, It Follows, The Babadook und The Witch, bescherte mir das /slash vor allem mit ganz besonderen Vorstellungen unvergessliche Kinoerlebnisse. Zum Beispiel mit dem japanischen Porno-Musical Underwater Love, welches von einem Konzert im Kinosaal von Stereo Total gekrönt wurde oder William Castles The Tingler inklusive Gimmicks.

So hat mir das /slash schon viele wundervolle Stunden geschenkt und mich jedes Jahr wieder mit einem unglaublich breiten Programm beeindruckt. Dies ist auch dieses Jahr nicht anders. Insgesamt gibt es 60 internationale Produktionen aus allen Ecken des phantastischen Films zu bestaunen. Eröffnet wird das Festival in Anwesenheit von Nicolas Cage mit Mandy. Neben Cage werden wieder viele Filmschaffende vor Ort sein, um den Fans Rede und Antwort zu stehen. Zudem auch Ehrengast Udo Kier, welchem das /slash eine „cineastische Liebeserklärung“ in Form von neun Filmen widmet. Das gesamte Programm könnt ihr hier bestaunen.

Wer Gelegenheit hat sich das bunte Treiben anzuschauen, sollte dies auf alle Fälle tun. Für alle anderen sind wir natürlich vor Ort und werden euch von den neuesten Schätzen an der Horrorfront berichten.

Aber bevor wir hier noch mehr labern, lassen wir lieber Bilder sprechen. Viel Spaß und vielleicht sieht man sich ja beim /slash!

Florian Halbeisen

Florian Halbeisen

Horrorfilme sind für mich ein Tor zu den unheimlichen, verstaubten Dachböden und finsteren, schmutzigen Kellern der menschlichen Seele. Hier trifft man alles von der Gesellschaft abgeschobene, unerwünschte, geächtete, begrabene: Tod, Schmerz, Angst, Verlust, Gewalt, Fetische, Obsession. Es ist eine Entdeckungsreise auf die "Schutthalde der Zivilisation".
Auf diese Reise würde ich euch gerne mitnehmen.
Florian Halbeisen

...und was meinst du?