13 Backwood-Horrorfilme, die ihr gesehen haben solltet

Backwood-Horror

3. Eden Lake (2008)

Jenny und Steve, gespielt von Kelly Relily und Michael Fassbender, wollen das Wochenende am idyllischen Eden Lake verbringen, werden aber von Jugendliche ihrer Ruhe beraubt bis es irgendwann total eskaliert.

Mit diesem Regiedebüt hat der Brite James Watkins einen verstörenden und spannenden Film erschaffen. Der sozialkritische Film setzt sich mit dem Aggressionspotential der Jugend auseinander und beleuchtet wie schnell solch kritische Situationen eskalieren können. Nach der gewissenhaften Einführung nimmt der Film ordentlich an Fahrt auf und hält bis zum heftigen Finale das Tempo proportional zum Spannungsverlauf. Die Brutalität der gezeigten Szenen lässt den Zuschauern kaum eine Verschnaufpause.

Kelly Reilly liefert als Jenny eine packende Rolle als Gejagte ab, vor allem aber überzeugt der jugendliche Cast mit einer realistischen Darstellung ihrer Rollen, was sich sehr positiv auf die Atmosphäre des Filmes auswirkt.

Eden Lake ist modernes und ultrahartes Terrorkino, das durch Mark und Bein geht und lange im Gedächtnis bleibt.

2. Tucker & Dale vs Evil (2010)

Ein Backwood Horrorfilm, der gar nicht so der typische Backwood-Horror ist und das Subgenre regelrecht auf die Schippe nimmt.

Tucker & Dale vs. Evil ist genauer genommen keine kontroverse Gore-Granate, sondern eine Horror-Komödie mit einer riesigen Ladung Humor. Typisches Klischee-Kanonenfutter des Slasherfilmes trifft auf die zwei Redneck-Kumpel Tucker & Dale. Was danach passiert ist feinste Unterhaltung gepaart mit ein paar blutigen Kills und vielen WTF-Momenten. Jeder manövriert und agiert dümmer durch die Welt als der andere und das strapaziert die Lachmuskeln des Publikums.

Anspielungen auf das Genre und die dazugehörigen Filme kommen auch nicht so kurz, wodurch auch Genre-Liebhaber ihren Spaß haben werden. Hinterwäldler-Horror mal anders: trainiert eure Lachmuskeln, stellt das Bier kalt und genießt die Show. Tucker & Dale warten schon.

1. The Texas Chainsaw Massacre / Blutgericht in Texas (1974)

Tobe Hoopers The Texas Chainsaw Massacre ist wohl jener Film, der alles, was wir heute von einem Backwood-Horror erwarten, schon in sich vereint und deshalb nicht zu Unrecht als Geburtsstunde des Backwood-Horrors gefeiert wird.

In Hoopers Klassiker machen sich zwei Geschwister und drei ihrer Freunde auf den Weg, das Grab des Großvaters in Texas und den alten Familienbesitz zu besuchen. Doch nicht unweit davon machen sie schon bald die Bekanntschaft mit dem kettensägenschwingenden Leatherface.

Nicht nur hat The Texas Chainsaw Massacre, trotz einiger Vorreiter, ein Subgenre maßgeblich geprägt und eine Vielzahl an Sequels, Remakes und Reboots hervorgebracht, sondern zudem ging der Film auch als einer der Klassiker des 70er-Terrorfilms in die Horrorgeschichte ein. Tobe Hoopers Werk ist in seiner dreckigen, schonungslosen Brutalität bemerkenswert. Dabei ist der Film in dem was er zeigt weitaus weniger brutal als sein Ruf. Vergleicht man den Film mit den letzten Teilen der Reihe, ist die dargestellte Gewalt gar harmlos. Doch Hooper gelingt es den Schrecken nicht auf der Leinwand, sondern in den Köpfen der Zuschauer entstehen zu lassen.

In Kombination mit dem spannenden gesellschaftspolitischen Subtext, der auch nach rund über 40 Jahren immer noch zu Diskussionen einlädt, schuf Hooper einen Klassiker des Horrorkinos.


Das war es auch schon von uns. Seid ihr zufrieden mit der Liste? Was muss raus und wie würde eure Liste aussehen?

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Ich habe unzählige Namen und erscheine in vielen Gestalten. Hier kennt man mich als Dark Forest und ich bin euer Gastgeber. Ich führe euch durch die verwickelten Bauten, düsteren Wälder und verfallenen Ruinen. Immer mir nach!
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