Bedrohliche Kinder in Horrorfilmen: 13 Filme, die ihr gesehen haben solltet

Kinder in Horrorfilmen

3. Ein Kind zu töten… (1976)

Tom und die hochschwangere Evelyn wollen vor der Geburt noch ein paar schöne Urlaubstage in einem kleinen Fischerdorf auf der Insel Almanzora verbringen. Doch schnell wird klar: Irgendwas stimmt hier nicht. Hier gibt es nur Kinder, aber keine Erwachsenen. Wie wir inzwischen aus vielen Horrorfilmen wissen – kein gutes Zeichen!

Dem Spanier Narciso Ibáñez Serrador ist mit Ein Kind zu töten… ein unglaublich eindringlicher Film gelungen. Die beklemmende Atmosphäre und das Warten auf Rettung wirken immer beängstigend und ausweglos. Wie das Intro nahelegt sind die Kinder die verkörperte Rache für alles Leid, das Kindern auf unserer Welt angetan wird. Nichtsdestotrotz bleibt die Intention der Kinder im Dunkeln, was umso bedrohlicher macht.

2. Böse Saat (1956)

Rhoda ist ein überaus liebenswertes achtjähriges Mädchen; mit ihren blauen Augen, ihren blonden Haaren und ihrem süßen Lächeln erscheint sie wie ein kleiner Engel. Ein Engel, der zuhause durch Gehorsam und Ordentlichkeit, in der Schule durch Leistungen glänzt. Nur im Schreibwettbewerb ihrer Schulklasse hat sie den zweiten Platz belegt. Rhoda bekommt immer alles was sie will, was auch an ihrem einnehmenden Wesen liegt. Nur die Medaille dieses Wettbewerbs bekam sie nicht, denn die hat ein Klassenkamerad erhalten. Und wenig später ist dieser Junge tot. Denn hinter ihren blauen Augen und ihrem süßen Lächeln lauert noch ein zweites Gesicht, welches sich zeigt, wenn sie nicht das bekommt, was sie möchte.

Der im Jahr 1956 inszenierte Film von Mervyn LeRoy (Quo Vadis) basiert auf dem Roman und dem Broadway-Hit mit demselben Titel. LeRoy behielt die Struktur der Vorlage bei, entschärfte jedoch den Schluss aufgrund des Hays Code. Dabei glänzen vor allem die Schauspieler, allen voran Patty McCormack als Rhoda, die für ihr eindringliches Spiel für den Oscar nominiert wurde. So hinreißend das kleine Mädchen auch ist, umso schockierender ist ihre kaltblütige Grausamkeit. Dabei sieht man keine der brutalen Mordszenen, kann sich diese jedoch anhand der ausführlichen Schilderungen und Darstellungen bestens vorstellen. Aufgrund des verstörenden Grundthemas und vermutlich auch dieser Schilderungen hat der Film bis heute keine Jugendfreigabe. Allerdings stehen auch die Charaktere im Vordergrund. Die Dialoge sind geschliffen, das beeindruckende Schauspiel derart hervorragend von der Kamera festgehalten, dass die Kameraarbeit für den Oscar nominiert wurde. Einer der besten Horrorfilme der 1950er, der bis heute nichts von seiner Wirkung eingebüßt hat.

1. Das Omen (1976)

Am 6. Juni, um 06:06 Uhr kommt Damien, der Antichrist, als Sohn eines Schakals auf die Welt. Dennoch ist er ein Mensch, ein Baby, das von einem Kloster zur Adoption freigegeben wird. Schnell findet Pater Spiletti einen Interessenten: den Amerikanischen Botschafter Robert Thorn und dessen Frau, die in der gleichen Nacht eine Totgeburt hatte. Sie hält Damien für ihr eigenes Kind, da ihr Mann die Adoption vor ihr zunächst verheimlicht. Doch ziemlich schnell wird klar, dass Damien Thorn alles andere, als ein normales Kind ist.

Damien hat dabei im Laufe der Jahre für mich nichts von seiner Faszination verloren, auch heute bete ich nach dem Ansehen noch darum, niemals so ein Kind aufziehen zu müssen. Denn er ist geradezu ein beeindruckend Angst machendes Negativbeispiel, wenn es darum geht, Kinder zu bekommen. Für mich eindeutig der beste Antichrist aller Zeiten!


Das war es auch schon von uns. Seid ihr zufrieden mit der Liste? Was muss raus und wie würde eure Liste aussehen?

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Ich habe unzählige Namen und erscheine in vielen Gestalten. Hier kennt man mich als Dark Forest und ich bin euer Gastgeber. Ich führe euch durch die verwickelten Bauten, düsteren Wälder und verfallenen Ruinen. Immer mir nach!
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