13 Horrorkomödien, die ihr gesehen haben solltet

Horrorkomödie

Ihr wollt eurem geliebten Horrorgenre nicht den Rücken kehren und trotzdem mal von ganzem Herzen lachen? Dann seid ihr hier verdammt richtig!

Lachen ist gesund und deshalb haben wir uns in der Redaktion nicht nur über Wochen gestritten, beschimpft und verprügelt – an dieser Stelle RIP an Ron, der die Auseinandersetzungen leider nicht überlebt hat – sondern auch euch um Rat gefragt. Hier ist nun das hart erkämpfte Ergebnis, der Horrorkomödien, die ihr unbedingt gesehen haben solltet.

13. The Addams Family

Die schwarzhumorige, exzentrische amerikanische Anti-Familie wurde zum ersten Mal in den 60ern auf Zelluloid gebannt. Die auf den Cartoons von Charles Addams beruhende Serie war jedoch zuerst ein Flop und konnte erst durch spätere Wiederholungen an Beliebtheit gewinnen.

Einen kleinen Hype erlebte du liebevolle Familie durch den ersten Kinofilm, welchem zwei weitere Filme, eine Zeichentrickserie und eine weitere Realserie folgten. Der durchschlagende Erfolg der ersten Verfilmung durch Barry Sonnenfeld (Men in Black) ist mit Sicherheit unter anderem dem herausragenden Cast geschuldet. Denn Raúl Juliá, Christopher Lloyd, Christina Ricci, Anjelica Huston und Co sind gut aufgelegt und haben sichtlich Spaß am morbiden Treiben.

Das Morbide und Groteske ist dann auch der nächste große Pluspunkt des Films, welches weit über die 60er-Serie hinausgeht. Bei so viel Lust an Tod und Verderben ist es dann auch gut verkraftbar, dass nicht jeder Gag sitzt und auch die Story eher dünn ist.

„Sind sie tot?“ – „Ist das wichtig?“

12. Beetlejuice

Mit seinem zweiten Spielfilm knüpfte Tim Burton an seine Kurzfilme wie Vincent oder Frankenweenie an, was ihm zum Durchbruch verhalf. Stilistisch ist der Film schon typisch für Burton irgendwo zwischen Schauerromantik und deutschem Expressionismus angesiedelt. Die wundervollen Kulissen könnten direkt vom expressionistischen Klassiker Das Cabinet des Dr. Caligari entliehen sein und ergeben zusammen mit den teilweise skurrilen Effekten eine herrlich bizarre Atmosphäre.

Seinen Humor zieht der Film in erster Linie aus seinen abgefahrenen Charakteren und dem toll aufspielenden Cast. Darunter Geena Davis, Catherine O’Hara, Alec Baldwin, Winona Ryder, Glenn Shadix und natürlich Michael Keaton in seiner wundervollen Rolle als Betelgeuse. Ein toller Gruselspaß mit bezauberndem Setting. Und wer wünscht sich hin und wieder nicht auch einen Bio-Exorzisten?

11. American Werewolf

John Landis‘ Horrorfilm bietet eine perfekte Mischung aus gruseligen Szenen und pechschwarzem Humor und modernisierte nebenbei den Werwolffilm gemeinsam mit dem im selben Jahr entstandenen Das Tier. Die Inkubationszeit nach Davids Biss stellt Landis meisterhaft durch das Verwischen von Realität und (Alp-)Traum dar. Der rockige Soundtrack, unter anderem Creedance Clearwater Revivals „Bad Moon Rising“, runden den Film perfekt ab.
Die Werwolfverwandlung, die von Rick Baker geschaffen wurde, ist eine der besten, wenn nicht sogar die beste Szene dieser Art und wurde berechtigterweise mit einem Oscar belohnt.

10. Verdammt, die Zombies kommen

Diese anarchische Zombiekomödie hat es mit ihrem ikonischen „BRAAAAIIIIINS!“ nicht nur in die Geschichtsbücher des Zombiefilms, sondern auch zu einer eigenen Episode von Simpsons Treehouse of Horror geschafft. Denn sind Romeros Zombies noch nicht sonderlich wählerisch, werden sie hier plötzlich zu Gehirn-Gourmets und verankern sich damit in der Popkultur.

Return of the Living Dead, so der englische Originaltitel, ist weitaus mehr Anarchie, denn Horror und Komödie.
Weder überaus spannend noch erschreckend oder zum Schreien komisch, aber in seiner kackfrechen Attitüde dafür umso erfrischender. Eine liebevolle Trashperle, die ganz viel 80er-Charme und Verwesungsgeruch atmet. Lasst euch betören!

9. Gremlins

1984 präsentierte uns Regisseur Joe Dante mit Gremlins einen Horror-Klamauk, der bis dato zu den lustigsten Gruselspaß-Geschichten aller Zeiten gehört. Die putzigen Mogwais rund um den kleinen Gizmo lösen sowohl einen liebenswerten „Oh-Effekt“, als auch in ihrer späteren, mutierten Form als Gremlins ein beängstigendes Gefühl im Zuschauer aus. Denn sollte man die für die Pflege zu beachtenden Regeln des kleinen flauschigen Wesens nicht beachten, so drohen erhebliche Konsequenzen. Gremlins überzeugt vor allem aufgrund seiner ungemein liebenswerten Inszenierung und serviert uns einen schaurig-schönen Spaß, der auch nach über 20 Jahren nicht an Charme verloren hat.

Auf der nächsten Seite: Platz 8 bis 4.

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Ich habe unzählige Namen und erscheine in vielen Gestalten. Hier kennt man mich als Dark Forest und ich bin euer Gastgeber. Ich führe euch durch die verwickelten Bauten, düsteren Wälder und verfallenen Ruinen. Immer mir nach!
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