7 Fakten über Saw, die du wahrscheinlich noch nicht kennst

Shawnee Smith in Saw

Zum baldigen Start des achten Teiles der Saw-Reihe präsentieren wir euch sieben spannende Fakten über Saw, die ihr hoffentlich noch nicht alle kennt. Viel Spaß!

1. Das Licht und der Sound waren zu hart für die MPAA

Da der erste Teil von Saw nur sehr wenig Gewalttaten enthält, wurde hierfür kaum etwas für das Rating geschnitten. Allerdings schlug das fluoreszierende Licht und der unharmonische Ton der Prüfstelle auf den Magen, wodurch der Film dennoch das härteste Rating in den USA (NC-17) einfing. Als das Licht angepasst und ein paar Sekunden geschnitten wurden, kamen sie schlussendlich mit einem R-Rating davon.

2. Rob Zombie unterstützte das Team bei Saw III

Rob Zombie

beim Schneiden

Da wir gerade schon bei Ratings sind. Für Saw III bekam das Team prominente Unterstützung durch Rob Zombie. Dieser hatte mit Haus der 1000 Leichen und The Devil’s Rejects schon ordentlich Erfahrung gesammelt, wie man Filme so schneidet, damit man möglichst wenig Scherereien mit der US-amerikanischen Prüfstelle MPAA hat.

Auch hier war den Prüfern weniger das Gemetzel ein Dorn im Auge als die emotionale Folter des Publikums. Schlussendlich gelang es aber das gewünschte R-Rating zu bekommen.

3. Jigsaw als Ergebnis von Migräne

Drehbuchautor Leigh Whannell hatte eine Zeit lang mit Migräneattacken zu kämpfen, hinter denen er einen Gehirntumor vermutete. Dies ließ ihn darüber nachdenken, was er wohl tun würde, wenn er nur noch ein paar Monate zu leben hätte. Und noch viel interessanter: was würde eine psychotische Person tun, die nur mehr so lange zu leben hätte? Das war die Geburtsstunde von Jigsaw.

4. Saw im Fahrstuhl

Auf Grund des geringen Budgets war klar, dass nur eine sehr beschränkte Anzahl an Locations möglich sein wird. Bevor sie sich allerdings für das wundervoll heruntergekommene Badezimmer entschieden, war eine Idee Saw in einem Fahrstuhl spielen zu lassen, gefilmt durch eine Überwachungskamera an der Decke.

5. Minimales Budget

Da wir schon von Geld sprechen. In Zahlen gesprochen, standen für Saw 700.000 US-Dollar zur Verfügung, was uns vielleicht viel erscheint, aber unglaublich wenig für eine Filmproduktion ist. Damit is Saw in guter Gesellschaft von Low-Budget-Klassiker wie Tanz der Teufel ($ 350.000) oder Braindead ($ 3.000.000). Zum Vergleich die neue Verfilmung von Stephen Kings Es hatte $ 30.000.000 zur Verfügung und auch Saw 3D hatte mit rund $ 20.000.000 ein vielfaches des ersten Teiles zur Verfügung.

Das Team war dadurch gezwungen auf vielfältige Art Geld zu sparen. So wurden zum Beispiel anstatt künstlich hergestellten Eingeweiden Schweine-Innereien aus der lokalen Schlachterei verwendet, da diese wesentlich billiger waren.

Zudem wurde der Film in nur 18 Tagen gedreht. Daher blieb für die Schauspieler keine Zeit ihre Szenen davor zu proben. Danny Glover und Shawnee Smith waren mit ihren Szenen sogar innerhalb eines Tages fertig.

Problematischerweise standen die Schauspieler auch für die Re-Shoots nicht mehr zur Verfügung, wodurch das Team kreativ werden musste und unterschiedliche Cast-Mitglieder als Body-Double herhalten durften.

Danny Glover

Shawnee Smith

 

6. Das verborgene Skript

Beim zweiten Teil bekamen die Schauspieler das Ende des Skripts erst ganz zum Schluss zu Gesicht, damit nichts geleakt werden konnte. Zudem wurden 5 alternative Enden gedreht. Diese Vorgehensweise kam auch noch bei weiteren Teilen zum Einsatz.

7. James Wan will nichts mit Torture Porn zu tun haben

Es gibt wahrscheinlich kein einziges Interview in dem Wan nicht klarstellt, dass sie an keiner Schlachtplatte interessiert waren und das Franchise sich erst später in diese Richtung entwickelt hat. Solltet ihr mal die Gelegenheit haben mit Wan zu sprechen, nehmt also besser nicht die Wörter Torture Porn in den Mund.


Das war es auch schon wieder von unserer Seite. Ich hoffe es war noch etwas Neues für euch mit dabei!

 

Florian Halbeisen

Florian Halbeisen

Horrorfilme sind für mich ein Tor zu den unheimlichen, verstaubten Dachböden und finsteren, schmutzigen Kellern der menschlichen Seele. Hier trifft man alles von der Gesellschaft abgeschobene, unerwünschte, geächtete, begrabene: Tod, Schmerz, Angst, Verlust, Gewalt, Fetische, Obsession. Es ist eine Entdeckungsreise auf die "Schutthalde der Zivilisation".
Auf diese Reise würde ich euch gerne mitnehmen.
Florian Halbeisen

...und was meinst du?